LiteraturLounge Frankfurt im Haus am Dom

Veranstaltungsort: Haus am Dom (Großer Saal im 1. OG), Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main

Verkehrsverbindungen:
U-Bahn: U4 / Haltestelle Dom/Römer (Ausgang Dom)
Achtung, seit dem 27. Januar 2024 verkehrt die U-Bahn-Linie U5 nur noch zwischen Preungesheim und Konstablerwache. Wir empfehlen an der Konstablerwache in die Linie U4 umzusteigen (in Richtung Bockenheimer Warte).
Straßenbahn: 11 + 12 / Haltestelle Römer/Paulskirche

Der Eintritt ist frei. Anmeldung nicht erforderlich.


Unser zweiter Gast im März:

Peter Probst und „Ich habe Schleyer nicht entführt“ (Verlag Antje Kunstmann)

am Sonntag, 17. März 2024, um 11.00 Uhr

Moderation: Martin Maria Schwarz (hr2-kultur)

1977. In wenigen Tagen wird Peter Gillitzer volljährig. Endlich kann er so leben, wie er will. Denkt er. Doch bereits das Geburtstagsfest im Hobbykeller scheitert, sein Vater verbietet ihm allen Ernstes, Mädchen einzuladen. Zum Glück gibt es Alternativen. Da ist ein Mann in der Nachbarschaft mit einem Haus voller Bücher, der ihm Zugang zu einer faszinierenden Welt verspricht. Zur Literatur, zu „echten“ Schriftstellern. Für Peter ein Traum, den ihm der Nachbar erfüllen kann - dass der in ihn verliebt ist, wird Peter erst allmählich klar.
Da sind die Mädchen, die Schwärmereien, der Sex und die Missverständnisse, die Zweifel an den politischen Verhältnissen, gegen die Peters Freunde aktiv werden wollen. Aber, das fragt er sich, wie weit darf Widerstand gehen? Ist Gewalt gegen Sachen legitim? Sollen Revolutionäre in offenen Beziehungen leben oder doch besser enthaltsam? Irgendwann wächst ihm alles über den Kopf und er haut mit einem Freund nach Italien ab.
Als die beiden zurückkommen, hat sich die politische Lage dramatisch zugespitzt. Sie geraten in die Fahndung nach dem von Terroristen entführten Martin Schleyer und werden selbst verdächtigt.

Peter Probst, geb. 1957 in München, studierte Deutsche und Italienische Literatur und Katholische Theologie. Er schrieb Drehbüchern u.a. für den TATORT und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Ab 2006 schrieb er erst Kinderkrimis, dann Kriminalromane wie „Blinde Flecken“ oder „Im Namen des Kreuzes“. Bei dem Sachbuch „Verliebt, verlobt ... verrückt?“ arbeitete er mit seiner Frau Amelie Fried zusammen. Zuletzt erschien sein Roman „Die wilde Wut des Wellensittichs“ (2022).


Zum Vormerken:
Nächste LiteraturLounge am 7. April 2024: Mathijs Deen „Der Retter“ (mare)

Details finden Sie in Kürze hier auf der Webseite.


Wir danken unseren Förderern: Sparda Bank Hessen (Hauptsponsor), hr2-kultur, Buchhandlung Schmitt & Hahn, DEVK-Versicherungen, Haus am Dom, Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main und Deutsche Bahn AG.

Medienpartner: hr2–kultur

 

   
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