Cochlea Implant Centrum (CIC) Rhein-Main, Friedberg
HNO-Klinik der Johann-Wolfgang-
Goethe-Universität Frankfurt

Organisation und Betreuung der Eröffnungsveranstaltung des Cochlea Implant Centrums (CIC) sowie des Rahmenprogramms

Organisation und Betreuung von Symposien zum Thema Cochlear Implant in Bad Nauheim und Frankfurt am Main

In Zusammenarbeit mit namhaften Buchverlagen, Medien, Unternehmen und Organisationen planen und betreuen wir Autorenveranstaltungen als öffentliche oder geschlossene Veranstaltungen mit Gästen aus Wirtschaft, Politik und Medien.

Auf Wunsch von Unternehmen stellen wir alles um das Thema Literatur zusammen. Wir kümmern uns um die Themen, laden Autoren aus dem In- und Ausland ein, suchen kompetente Moderatoren und stellen das Programm zusammen

Für Verlage suchen wir dem Autor oder Genre entsprechend den richtigen Veranstaltungsort (Stadt und Räumlichkeit), informieren die Medien und übernehmen die Betreuung des Abends.

Wo der Tod kein Tabu ist

Literatur: Hessische Krimi-Autoren plaudern beim öffentlichen Stammtisch in Reichelsheim aus dem Nähkästchen

REICHELSHEIM. Stilecht im Gerichtssaal des ehemaligen großherzoglichen Amtsgerichts in Reichelsheim saßen sie auf den alten Gerichtsbänken – allerdings ohne selbst ein Verbrechen begangen zu haben: sympathische Mitbürger, Frauen und Männer mittleren Alters, die gemeinsam einer besonderen Leidenschaft frönen – sie erfinden Mordgeschichten und bringen sie zu Papier.

Die zehn "Schreibtischtäter" sind alle Mitglieder einer Vereinigung von über mehr als 300 deutschsprachigen Krimi-Autorinnen und Autoren namens "Syndikat", die 1986 gegründet wurde. Mittlerweile gibt es regionale Gruppen; und zum hessischen Julitreffen wurde in die Gersprenzgemeinde eingeladen. Krimikenner Lothar Ruske moderierte den öffentlichen Stammtisch, bei dem die Autoren aus dem Nähkästchen plauderten.

Publikumsneugier war erwünscht, und die fragenden Besucher kamen zu vielen Erkenntnissen. Warum schreibt jemand ausgerechnet Krimis? Zum einen sei es das Ausleben eigener "krimineller Energien", das Zulassen des "Bösen, das in einem selbst drinsteckt", ohne selbst töten zu müssen, was das "Wonne-Grausen" laut Wolfgang Polifka beim Schreiben eines Krimis ausmacht. Zum anderen animierten Zeitungsgeschichten, Ereignisse im persönlichen Umfeld, Erfahrungen von Psychologen oder Fälle aus dem Kriminalarchiv zur Motivsuche für einen Mord, den Menschen meist in Extremsituationen begehen. Nach der Idee folgt die Umsetzung unter der Realitäts-Frage "Kann die Geschichte so geschehen sein?". Personen müssen glaubwürdig, Handlungen nachvollziehbar sein. An dieser Stelle beginnt die Sacharbeit. Da wird im Internet recherchiert, beim Hauptkommissar der Abstand beim Schießen nachgefragt, Auskunft beim Apotheker über Medikamente eingeholt. Almuth Heuner empfiehlt den "stumpfen Stein" als Mordwaffe, den könne man dann einfach in der Gersprenz verschwinden lassen. Und Klaus J. Frahm zweifelte die DNS-Analyse als "Lösung für alle Fälle" an.

Krystyna Kuhn definierte den Krimi "als einen Bereich, in dem der Tod kein Tabu ist", und Andrea Isari erzählte, dass Leser ihr die Richtigkeit ihrer Ortsbeschreibungen in Rom bestätigt hätten. Nach wie vor sei ein Krimi aber in erster Linie Fiktion und keine Dokumentation. Auf die Frage nach der Schreibdauer an einem Kriminalroman verriet Susanne Kronenberg, dass sie ein Jahr veranschlage – ihre Krimikollegen sprachen von einer Zeitspanne, die von drei bis 24 Monate reicht. Richard Lifka textet auch mit anderen im Team, und Alexander Köhl berichtet vom Leserfeedback via Internetseite. Die einen schreiben mit Planung, bei den anderen verselbstständigt sich die Geschichte. "Es kann schon mal passieren, dass der anfängliche Plot mit der Figurenentwicklung nicht mehr stimmt – dann heißt es revidieren und wieder neu beginnen", so die Erfahrung von Adolf Heinzlmeier. Rund 20 Prozent Inspiration brauche man, der Rest sei reine Fleißarbeit, so lautete das einhellige Credo. Einig waren sich alle Anwesenden auch darüber, dass sie "nur vom Krimi-Schreiben nicht leben können". Das oberste Gebot heißt: Spannung . Und dass die kriminalistischen Literaten die Kunst, Spannung zu erzeugen, meisterlich beherrschen, zeigten ihre kurzen Lesungen aus eigenen Werken. Mehr über die Mörder und ihre Opfer aus den Federn der Stammtisch-Kriminalisten ist nachzulesen in dem Werk "Tatorte Hessen – kulinarisch", das Ende August erscheint.

Quelle: Odenwald Echo, 24.7.2006

Veranstalter: Aktion Kultur & Bahn e.V.

Weil Kultur und Bahn zusammen gehören, hat sich die „Aktion Kultur & Bahn e.V.“ zum Ziel gesetzt Kunst und Kultur zu fördern.

Seit November 2001 veranstaltet der Verein unter dem Titel „LiteraturLounge im Hauptbahnhof Frankfurt“ an jedem ersten Sonntag im Monat die Literatur-Matinee in der Lounge des Frankfurter Hauptbahnhofs.

Im Kulturbahnhof Kassel „Gleis 1“ ist es die „LiteraturMatinee“, die 2005 ihren Start hatte und ab Februar 2006 alle zwei Monate angeboten wird.

Der Verein lädt Schriftsteller ein, die mit ihren bereits veröffentlichten Werken einen Bekanntheitsgrad erreicht haben und bietet Debütanten ein öffentliches Forum.

Für beide Veranstaltungsorte ist der Eintritt ist frei.
Einladungen werden nur per E-Mail verschickt.

Informationen über die nächsten

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Literarische Städtetouren:

Veranstaltungen 2005
Literarische Stadtspaziergänge durch Kopenhagen:

"Auf den Spuren von Hans Christian Andersen"

In Vorbereitung (s. Termine)

März 2006: "Prag – Die Goldene Stadt"

Oktober 2006: "Im Literaturexpress durch Norditalien"

Planung, Organisation und Durchführung von Literatur-Veranstaltungen wie z.B. seit 1999 “CrimeTime in Frankfurt”

Sonderschau zum Länderschwerpunkt “Griechenland” der Frankfurter Buchmesse 2001. Thema: „Zeitgenössische griechische Literatur“. Organisation einer Ausstellung mit begleitendem Hörfunkprogramm

Veranstaltungen zum Länderschwerpunkt “Russland” der Frankfurter Buchmesse 2003 (u.a. “Daniil Charms in Musik gebettet”, Lesung und Konzert; “Russischer Krimiabend”, Gespräch und Lesung)

Veranstaltungen zur Frankfurter Buchmesse 2004

Literaturland Hessen: Wochenend-Reisen zur Literatur

Weitere Informationen: www.hr2.de

Mitgliederbetreuung und Organisation von literarischen Wochenenden mit internationalen Autoren der renommierten Reihe des Eichborn-Verlages. Herausgeber Hans-Magnus Enzensberger.

Beispiele:

"Paris als Flaneur erleben" – literarischer Stadtspaziergang
"Ein märchenhafter Spaziergang durch Hans Christian Andersens Kopenhagen"
"Literarisches Mainz"
"Literarische Schiffsreise unter dem Motto Rheinromantik auf dem Rhein"
"Literarische Stadtwanderungen in Basel und Zürich – Auf den Spuren der Exilliteraten und darüber hinaus"
"Literarisches Budapest"
November 2006: "Literaturreise nach Wolfenbüttel"

Der Verein wurde zum 31.12.2015 aufgelöst.

Planung, Organisation und Betreuung des seit 10 Jahren etablierten Festivals mit den folgenden Autoren: Katja Lange-Müller und Ulrike Kolb, Wladimir Kaminer, Stephan Wackwitz, Doris Gercke und Anne Chaplet, Arnold Stadler, Mirjam Pressler, Martin Mosebach, Richard Swartz und Istvan Eörsi zum Thema „Deutschland im Dialog mit Osteuropa“, Burkhard Spinnen.

Moderatoren: Ruth Fühner, Naomi Naegele, Wilfried Schoeller, Heiner Boehncke, Martin Lüdke.

Weitere Informationen: www.Rheingau-Literatur-Festival.de

   
© Lothar Ruske PR, 2016